Wie ich die Dinge geregelt kriege

Kurze Summary

Buchcover Wie ich die Dinge geregelt kriegeDavid Allens Wie ich die Dinge geregelt kriege (Getting Things Done) zählt für mich seit Jahren zum wichtigsten Buch im Bereich Selbstmanagement.

Ich habe es mittlerweile sicherlich schon zehnmal gelesen und entdecke immer wieder neue Anregungen. Die Kernaussage ist dabei sehr einfach:

[blockquote text=“Your mind is for having ideas, not for holding them.“ show_quote_icon=“yes“]

Kennst du auch dieses Gefühl, wenn dir etwas nicht aus dem Kopf geht? In diesem Fall hast du entweder nicht entschieden, was der nächste zu erledigende Schritt bei diesem Thema ist oder du vertraust deiner Erinnerungshilfe nicht.

David beschreibt ein fünfstufiges System, in dem du alles sofort notierst und diese Notizen dann in Kategorien organisierst.

So erinnert dich dein System im passenden Moment daran etwas zu erledigen. Wie sieht das aus?

 

Interessante Denkanstöße aus „Wie ich die Dinge geregelt kriege“

 

Erinnerung im passenden Moment

Unser Verstand besitzt kein Denkvermögen. Andernfalls, würden wir immer genau dann an die Dinge erinnert werden, wenn wir tatsächlich etwas dafür tun können.

Entdecken wir beispielsweise morgens, dass unsere Zahnpasta leer ist, sollte uns unser Verstand genau dann daran erinnern, wenn wir mittags im Supermarkt stehen. Meistens merkt man jedoch erst am Abend, wenn man sich erneut die Zähne putzen möchte, dass man etwas vergessen hat.

Wie ich die Dinge geregelt kriege - Zahnbürste

Gleichzeitig hängt die Erledigung vieler Dinge vom Kontext und der verfügbaren Zeit ab. Aus diesem Grund führt David Allen verschiedene Listen, wie bspw. Telefon, Internet…. Somit kann er immer, wenn er bspw. Telefonempfang und etwas Zeit hat, auf die Liste schauen und entsprechende Anrufe tätigen. Wenn er hingegen Internet-Zugang hat, kann er die Punkte dieser Liste bearbeiten.

So hat er eine intelligente To-Do-Liste, die man im Fall der Zahnpasta heutzutage bspw. auch mit Geo-basierten Erinnerungen kombinieren kann.

 

Posteingang und dessen Bearbeitung

Ein sehr wichtiges Learning für mich war die Arbeit mit dem Posteingang. Wir alle haben heute diverse Eingangskanäle, die wir fast täglich checken: E-Mail, Briefkasten, Telefon, Whats App, SMS, facebook Messenger, XING, Linkedin etc.

Wenn wir es schaffen die Anzahl der Eingänge durch Zusammenfassen oder Abschalten zu reduzieren, können wir jeden Tag einige Minuten sparen. Der nächste Schritt ist dann die Bearbeitung der eingehenden Nachrichten. Du kennst es sicherlich, wenn du eine E-Mail oder einen Brief mehrfach in den Händen hast und nicht entscheiden kannst, was du damit machen sollt.

Hier musst du dir eine einfache aber wichtige Frage stellen

[blockquote text=“Was ist der nächste Schritt?“ show_quote_icon=“yes“]

Beschließe bei jeder E-Mail sofort den nächsten Schritt. Damit verhinderst du, dass du die Entscheidung weiter vor dir herschiebst.

Wie ich die Dinge geregelt kriege - Nächster Schritt

 

Fazit

Das Buch ist für mich eine absolute Pflichtlektüre, um seine Produktivität zu steigern und ein System aufzubauen, dem man selbst Vertrauen schenkt.

Passend hierzu gibt es mittlerweile viele Apps, wie bspw. Todoist, mit deren Hilfe man seine Gedanken jederzeit digital festhalten und sortieren kann.

Viel Spaß beim Lesen und viele Grüße
Dennis

P.S.: Wenn dich interessiert welche weiteren Zen to Done-Tools ich neben dem Passion Planner verwende, schaue dir doch mal meinen Artikel bei Lars Bobach dazu an: http://larsbobach.de/mein-setup-von-dennis-fischer/

 

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